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Ein geschlossener Immobilienfonds
Ein geschlossener Immobilienfonds ist (wie eine Schiffsbeteiligung) im Gegensatz zu den offenen Immobilienfonds risikoreicher, bietet dafür aber auch das Potenzial für eine höhere Rendite. Während offene Immobilienfonds Renditen von ca. 3,5% nach Steuern erlösen, erwirtschaften geschlossene Immobilienfonds eine durchschnittliche Nachsteuer Rendite von 6% bis 7%. Das ist, langfristig betrachtet, ein großer Unterschied. Der Preis für diese höhere Rendite liegt in der Art der Beteiligung. Während offene Immobilienfonds die Rendite bei relativ geringem Risiko erzielen, stellt die Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds eine unternehmerische Beteiligung dar, bei der die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals, oder des versprochenen Gewinns nicht verbindlich gesichert ist. Vielmehr basieren die in den Emissionsprospekten avisierten Renditen auf Prognoserechnungen, deren Eintreffen von vielen Faktoren abhängt. Dazu kommt, dass die Kurse von offenen Immobilienfonds börsentäglich gestellt werden. Der Anleger kann damit seine Anteile jederzeit wieder veräußern. Bei geschlossenen Immobilienfonds ist das nicht der Fall. Die Fonds laufen in der Regel 5 bis 20 Jahre. Allerding gibt es mittlerweile einen stark wachsenden Zweitmarkt auch für geschlossene Immobilienfonds.
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